Dr.-Ing. Lars Vollmer
Zitat in Sprechblase

Was wir von Jazz statt von Klassik lernen müssen

Zwei Herren, der eine schon über siebzig, der andere nur neun Jahre jünger, schreiten gemächlich auf die Bühne, der eine mit Hemd und Sportjacke, der andere, ein bärtiger mit Rasterlocken, im grauen T-Shirt zur Jeans und mit einem Kaffeebecher in der Hand. Beide sehen aus, als wenn sie zu einer Probe oder zu einem lokalen Fußballspiel der Kreisliga schlendern, bei denen ihre Söhne mitkicken. Aber unvermittelt bricht ein frenetischer Jubel aus und fast 2.500 Menschen in der Alten Oper Frankfurt klatschen stehend Beifall. Dabei ist noch gar nichts passiert. weiterlesen »

Geschenketipp: Die Kunst des klaren Denkens

Eigentlich müsste ich ja jetzt einen Geschenketipp für Weihnachten abgeben. Tun doch alle! Also ist es auch richtig so. OK! Ein Buch. Verschenken Sie unbedingt an jemanden, den Sie mögen, das Buch »Die Kunst des klaren Denkens« von Rolf Dobelli. Das Geschenk kostet Sie 30,80 EUR. 30,80 Euro sind für klares Denken sicherlich nicht zuviel. Und das Gute: Für den Preis bekommen Sie gleich zwei Exemplare. Und das ist wichtig, denn eines müssen Sie unbedingt selber lesen! weiterlesen »

Perfektionisten sind Pragmatiker

Kennen Sie den Disput zwischen Pragmatikern und Perfektionisten? Ich habe den schon in jedem Unternehmen erlebt – auch in meinem. Der eine will immer sofort anfangen, ausprobieren, loslegen und wirft dem anderen Tatenlosigkeit vor, gefolgt von einem spöttischen »Theoretiker eben«. Den anderen erzürnt dieser Aktionismus. Ein vernünftiger Plan müsse her, sonst sei schließlich nie ein richtig gutes Ergebnis zu erzielen.

Es scheint bei vielen Menschen in Politik Gesellschaft und Wirtschaft tief verwurzelt zu sein, dass Pläne die Grundlage guter Ergebnisse seien. Aber das ist Quatsch und daher schlage ich mich auch auf Seite der Pragmatiker, denn nur Pragmatismus führt zu Perfektion. weiterlesen »

Wenn doch jeder nur seinen Job machen würde..

Wir lieben Pläne. Sie geben uns Sicherheit. Alles ist mit Plänen unter Kontrolle. Die Termine sind gefixt, die Meilensteinergebnisse sind für alle klar ersichtlich. Jawoll, so laufen vernünftige Projekte! Aber was sollen wir tun, wenn sich irgendein anderer nicht an den tollen Plan hält? Wir hätten so wenige Probleme, wenn doch nur die Disziplin (der anderen) zur Einhaltung der Termine höher wäre. Wenn sich doch nur jeder an die Verabredungen halten würde... Oder sind wir womöglich nur die Jäger einer Illusion? weiterlesen »

30 Wege, um Lean Management in ein Desaster zu führen (Folge 4)

Die Veränderungsgeschwindigkeit auf der Beschlussebene sollte immer größer sein als auf der Umsetzungsebene. Also: Maximale Beschlussdynamik bei minimaler Umsetzungsdynamik. Wenn Sie das eine Weile konsequent durchhalten, lernen Ihre Leute sehr schnell, dass man Veränderungen bei Ihnen gut aussitzen kann. weiterlesen »

Führen ohne numerische Ziele ist um Welten zielführender.

Wenn man einmal anfängt, ernsthaft über das Thema Ziele nachzudenken, kommt man schnell darauf, dass sie meist mehr Schaden als Nutzen stiften. Enthaftung der Führung ist nur eine der Tücken. Noch gefährlicher aber ist die Trivialisierung, also die fehlende Berücksichtigung der Komplexität unserer Geschäftswelt. weiterlesen »

Management by Objective führt zur Managerenthaftung

Das erste Quartal ist fast rum. Für die meisten von uns stehen die Jahresziele längst fest. Sie wurden wie üblich im Zielvereinbarungsgespräch diskutiert. Na gut, sagen wir mal diplomatisch: vereinbart.
Haben Sie das auch schon mit Ihren Mitarbeitern gemacht? Gut so. Denn das ist ja an sich eine gute Sache, so eine Orientierung. Jeder weiß, wo er hinlaufen soll, und alles zahlt auf ein Gesamtziel ein. Schlau. Vielen Dank, Mr. Drucker. Von Ihnen haben wir’s gelernt. weiterlesen »

Inhalt abgleichen
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht